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Es sind nicht die Töne oder Instrumente, die die Musik machen, sondern Ahnungen, Träume und Illusionen, die sich in übergeordneten Zusammenhängen der Töne bedienen. Das Lebensgefühl von Jahrhunderten wird durch sie verraten und verbindet sich mit der Gegenwart und Zukunft. Das Ahnungsvolle und Unwirkliche braucht die Kraft des Interpreten zur Gestaltung, um den Tönen Wirklichkeit zu verleihen. Nur eine direkte Konfrontation mit der lebendigen Musik garantiert die Fortführung der Tradition und bietet die einmalige Möglichkeit des interkulturellen Dialogs. Hierzu möchte ich Sie aufs Herzlichste einladen.
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